Samstag, 3. Dezember 2016

Dezember-Granfondo

Irgendwie habe ich bei der Disponieren der Urlaubstage in diesem Jahr die Übersicht verloren, muß jetzt im Dezember noch drei Tage frei verteilen, der Arbeitgeber genehmigt keine Überträge ins neue Jahr. Und bevor ich zu Hause am Rechner sitze, geht´s auf´s Rad. Die Sonne scheint, die Vorhersage verspricht blauen Himmel ohne Regenwolken, also kommt der schmalste Reifenträger zum Einsatz. 

kurz nach dem Start, irgendwo bei Hönow

kurze Pause am Müggelsee

Der sanierte Tunnel (Müggelspreetunnel) sieht noch sehr ordentlich aus

Begegnung in Erker

Der Wind ist immer noch kalt, brauche unterwegs einige Gehpausen, Sitzpausen in der Sonne, um für die nächsten Kilometer wieder warme Füße zu haben. Ich erreiche wieder die 100er-Marke, aber ich hätte auch noch 93 Kilometer aufhören können. Hier noch ein Schlenker, da noch eine Runde durchs langweilige Gewerbegebiet (den strammen Wind noch länger auskosten....), aber hey, fürs digitale Abzeichen bei STRAVA... die 5000er Marke für die Jahreskilometer ist auch überschritten...


Granfondo Oktober 2016

Am letzten Oktoberwochenende haben Hendrik und ich uns zu einer Radtour verabredet. Ich breche von Altlandsberg auf und kämpfe mich gegen den Wind nach Berlin-Pankow. Teilweise ist der so kräftig, das ich auf dem Tacho 18 oder 19 km/h angezeigt bekomme. Gleichzeitig will ich mich nicht verausgaben, einerseits fährt Hendrik Kreise um mich und ich möchte die 100er Marke heute wieder erreichen. Hendrik übernimmt dann ab Berlin-Pankow die Route, bis dahin hatte ich komoot als Helfer im Ohr. Durch die Ausläufer von Berlin geht´s in Richtung Norden zum Liepnitzsee. 

Hendrik ist kalt...

Kona HonkyInc und Specialized AWOL
Die Räder sind sehr unterschiedlich, haben aber beide eine komplette Lichtanlage von SON. Das AWOL hat breite Reifen und Schutzbleche, das HonkyInc mit 30er Reifen deutlich schmalere auf den Felgen.

Am Seeufer vom Liepnitzsee (Barnim)

Unten auf dem Uferweg holt uns die Dämmerung endgültig ein, die Lampen gehen an. Hendrik hat mit den schmalen Reifen auf dem verwurzelten Weg einige Durchschläge, es gibt aber keinen Platten. Es geht dann weiter in Richtung Gorinsee, bei Schildow trennen sich dann unsere Wege. Ich genieße ab Bernau den Rückenwind, habe noch eine kurze Begegnung mit einem Wildschwein (fünf Meter vorm Rad über die Straße....) und brauche noch einen kurzen Haken, um die 100 Kilometer voll zu machen. 

Danke an Hendrik für die Runde!

Sonntag, 13. November 2016

mal wieder ein STRAVA-Abzeichen

Am letzten Oktobertag ergab sich mal wieder die Gelegenheit, einige Stunden auf dem Rad zu sitzen und durch die Gegend zu fahren. Anfangs ging es ein wenig kreuz&quer in Richtung Ahrensfelde, bis ich dann so im Kopf ein mögliches Ziel festgelegt hatte. Berlin-Buch wurde durchquert, die Rieselfelder bei Hobrechtsfelde passiert, bis ich dann in Wandlitz einen Döner zur Mittagspause hatte. Der Wald hier war herrlich, die Herbstfärbung kam dann mit ein paar Sonnenstrahlen richtig zur Geltung. Durch diese Herbstwälder ging es mit ein paar Schlenkern nach Bernau, dann nochmal kurz zum Gamengrund und zurück nach Hause. Am Ende der Tour standen 116 km auf dem Tacho und STRAVA hat mir wieder ein digitales Abziehbildchen zugeschickt.






östlich von Ahrensfelde

die Skulpturen in den Rieselfeldern bei Hobrechtsfelde

nördlich vom Gorinsee

südlich von Wandlitz

Sonntag, 6. November 2016

grauer November

grauer Start in den Sonntagmorgen

werktags ist die Jalousie oben, habe da aber noch nie Leute drin gesehen

Es sind für mich wieder mal die kleinen Touren, die die Abwechslung in den Alltag bringen. Und wenn es eben nur 16 Kilometer bis zum Bäcker sind.

Sonntag, 23. Oktober 2016

auch die kleinen Touren...

...geben einem eine Auszeit...



Viel Spaß da draußen!

Sonntag, 2. Oktober 2016

Verschleißteile am Merida Cylcocrosser


Bei Kilometerstand 66xx war es mal Zeit, am Merida Cyclocrosser diverse Verschleißteile zu erneuern. Kette, Ritzelpaket, Reifen, Schaltzüge etc... Insbesondere die neuen Schaltzüge laufen doch deutlich besser als die vorherigen. Leider gab es bei der dazugehörigen Komplettreinigung auch eine negative Entdeckung:

Bei der lackierten Felge zeigen die Wintertouren ihre Wirkung, an allen Speichenlöchern vom Hinterrad blüht die Korrosion. Die Innenseiten der Felgenlöcher sehen noch sauber aus, aber mehr als einen Winter werde ich wohl mit den Felgen nicht mehr fahren können. Die Speichenlöcher sind geöst, das gibt vielleicht zusätzlichen Halt.

Donnerstag, 15. September 2016

Overnighter....endlich gemacht....


Overnighter oder Miniabenteuer sind einer der neuen Trends beim "Draußensein", jedenfalls hat man den Eindruck beim Verfolgen diverser Blogs und Papiermedien. Möglicherweise wurde das aber schon lange gemacht... Wie dem auch sei, auch bei mir musste das mal "muß-ich-mal-gemacht-haben"-Liste. Im Rahmen eines kleinen Harzausfluges zum AWOLunmeeting ergab sich dann die Gelegenheit, die eigene Scheu zu überwinden.
unterwegs im Harz

Die Wege sind dann irgendwann die Grenze fürs beladene AWOL

Nach der Anreise vom Magdeburg finde ich ein stilles Plätzchen am Beginn der Brockenstraße, direkt hinter der Station der Nationalparkverwaltung. Ich komme nach Einbruch der Dunkelheit an und achte auch darauf, daß ich von der Straße aus nicht sichtbar bin. Dann kuschele ich mich in den Schlafsack und schlafe erstaunlich gut. Die Nacht ist warm, sternenklar und es gibt keine Mücken. Erst gegen 05:00 Uhr machen sich auf der anderen Seite vom Gebäude Wanderer in Richtung Brocken auf, lautstark wird sich begrüßt und die Taschenlampen getestet, ich bleibe unentdeckt.

am Morgen danach

Frühstück und Kaffee

Stein mit Zeichnung

Große Zeterklippen

Da das so gut geklappt hat, versuche ich das in der nächsten Nacht gleich nochmal. Durch diverse Umstände landen wir auf dem Brocken und beziehen die historische Schutzhütte dort. Die Nacht ist deutlich unruhiger, selbst gegen 02:00 Uhr laufen dort noch Leute herum. Die sind durch den Splitt schon von Weitem zu hören, dazu kommen noch die erstaunten und lauten Ausrufe "ach, da schlafen ja welche..." Zwischendurch kommt noch vorsichtig ein Fuchs, gegen 05:00 sammeln sich wieder Wanderer, die den Sonnenaufgang dort oben erleben wollen. Ich brauche auf dem Heimweg dann doch noch eine Mütze Schlaf zusätzlich. Aber ich habe auf dem Brocken übernachtet und das nicht im Brockenhotel!
In der historischen Schutzhütte "Wolkenhaus"

Tagesanbruch auf dem Brocken

Ich habe jedenfalls Lust auf weitere solcher Nächte! Bewährt hat sich die sehr kleine Exped Basic-Matte, die passte auch gut zum Wetter. Für kältere Nächte habe ich noch eine ThermaRest-Matte bereitliegen. Ich wünsche mir noch einen Schlafsack mit kleinerem Packmaß, aber das wird sich bei häufiger Nutzung auch irgendwie ergeben. Am Rad würde ich auch anders packen und andere Taschen verwenden, aber das kommt eben erst mit den praktischen Erfahrungen. Ändern wird sich auch das Stromversorgungskonzept, da hatte ich einen spürbaren Engpass!