Dienstag, 16. August 2016

1250 Kilometer im Juli

Im Juli habe ich mal wieder eine STRAVA-Herausforderung versucht, die 1250 Kilometer mit dem Rad in einem Monat zu absolvieren. Das ist für mich eine ernsthafte Herausforderung, aus mehreren Gründen:
  • Das sind etwa 40 Kilometer mit dem Rad pro Tag, das ist auch zeitlich eine Anforderung neben Familie und Beruf.
  • Ich kann dienstlich nicht mit dem Rad zu Arbeit pendeln, dazu passt mein Job einfach nicht.
  • Bis zum Monatsende Juni war mein Kilometerstand für 2016 bei etwa 1800 Kilometer, da fehlt also auch noch viel Form.
  • Die STRAVA-App ist zweimal komplett abgestürzt, mir fehlen in der Statistik dadurch etwa 25 km

Am 28.07. habe ich bei Kilometerstand 1063 das Projekt abgebrochen:
  1. Es hat keinen Spaß mehr gemacht, auf dem Rad zu sitzen und nur noch an die noch fehlenden Kilometer zu denken....
  2. Mein Hintern war wund, die verwendete Sitzcreme von Linola war ein absoluter Fehlgriff.
  3. Die Beine waren zum Ende hin müde, die Durchschnittsgeschwindigkeit ist immer weiter abgesunken. 

Aber: ich hatte auch viel Spaß unterwegs, viele unbekannte Strecken entdeckt, ein paar Eindrücke in Bildern gibt es noch:
Neben der A9 bei Hof....

Auf einem Teilstück der Grenzsteintrophy

Main-Donau-Kanal

relativ typische Ansicht im Barnim

#Velohonig

Entlang des Werbellinkanals

Frühstück am Beetzsee

Brandenburger Allee

Heuballen bei Biesenthal

Kurz vor Mitternacht beim Burgerbrater


Dienstag, 12. Juli 2016

Conti-Reifen


Insgesamt ist das jetzt der vierte Reifen von Conti, der sich unter meinem Gewicht so auflöst... Und hier scheidet auch eine Vorbeschädigung durch falsch eingestellte Felgenbremsen komplett aus :-(

Mittwoch, 11. Mai 2016

Sonniger Mai 2016

Klar, der hat noch ein paar Tage und hoffentlich auch viele schöne, aber vorher gibt es ein paar aktuelle Eindrücke


Sonntag, 8. Mai 2016

Himmelfahrtswochenende 2016

Neben vielen anderen Dingen habe ich auch ein paar kleine Radtouren machen können, in Summe kamen doch etwa 100 Kilometer zusammen. Wobei das nicht so wichtig war... viel spannender war der wahrgenommene Freiraum, die Natur und die Eindrücke unterwegs.... Ich habe versucht, das auch mit Pixeln einzufangen, aber das ist immer eine kleine Einschränkung.
#coffeeoutside um 07:30 Uhr am Bötzsee, mit frischem Apfelkuchen 

im Altlandsberger Stadtwald

Rapsblüte

eine Kastanie und ein AWOL

wieder im Altlandsberger Stadtwald

Schutzhütte "An den Buchen"

Bötzsee - andere Seite

Cockpit vom Genesis Fortitude

Dienstag, 26. April 2016

Auf die Ohren....

Podcasts sind eine Nische und haben da seit ihres Entstehens nie wirklich ein große Reichweite erlangen können. Noch kleiner wird die Nische, wenn man deutschsprachige Podcasts zum Thema Fahrrad hören möchte. Das Bike-Magazin und das Tour-Magazin hatten mal einige Videopodcast, die sind aber in den Jahren 2012/2013 wieder eingeschlafen, bei iTunes sind die Folgen aber noch zu finden.

Ich habe einige aktive Audiopodcast gefunden, ohne Anspruch auf Vollständigkeit werde ich die hier kurz vorstellen. Wer weitere Ergänzungen hat, bitte her damit!


  • Antritt.fm - wahrscheinlich der professionellste Podcast in diesem Bereich, aber er wird ja auch zum Teil im Radio zur Verfügung gestellt und unter anderem von Gerolf Meyer mitgestaltet, der ja ohnehin tief in der Radszene verwurzelt ist. Die Themen sind bunt gemischt, Profisport und Kinderräder kommen gleichberechtigt vor.
  • velohome.de - ein Podcast von zwei (drei) Privatleuten, die hauptsächlich Rennrad fahren und sich über Bekleidung, Veranstaltungen und die Varianten des Hobbys a u s f ü h r l i c h unterhalten.
  • Regines Radsalon - relativ frisch gefunden, erstmal alle Folgen runtergeladen, aber noch nicht reingehört....UPDATE: Regine berichtet über schwerpunktmäßig über den Rennradsport (Profis und Jederfrauen) aus der weiblichen Perspektive
  • http://fahrrad.io - auch frisch gefunden, noch nichts gehört, aber das folgt demnächst!

Viel Spaß beim Hören!

Montag, 21. März 2016

kleine Eindrücke von der Berliner Fahrradschau

Seit 2011 gibt es diese Messe, jetzt habe ich es auch mal geschafft, mir dort die Vielfalt der Räder und der Kultur drumherum anzusehen. Im Prinzip waren fast alle Variationen des Themas vertreten, es fehlte nur die Mountainbike-Sparte mit viel Federweg. Macht im Berliner Umfeld so aber auch Sinn.
Schwerpunkt war der urbane Radfahrer mit entsprechendem Lifestyle und Flair. Das Rad ist schon lange nicht mehr der verschämte Ersatz, wenn der Führerschein entzogen wurde oder ein Arme-Leute-Fahrzeug, sondern dient als klares Statement und auch Statussymbol.

Ansonsten war es sehr voll, ich konnte leider nicht in Ruhe alle Stände entdecken, das spricht aber für die Messe und das Konzept. Und es gab sehr viele Postkarten als Werbeflyer! Fahrräder aus allen denkbaren Werkstoffen, auch Holz und Bambus, neben den üblichen Materialien... das vollständige Ausstellerverzeichnis gibt es leider nicht online, sondern nur in Papierform auf der Messe. Und unter dem Themenbereich "Travel&Tour" hatte ich entsprechende Räder erwartet, nicht die möglichen Reiseziele in Österreich... Alle anderen Themenbereiche hatten entsprechende Räder bzw. Zubehör in der Ausstellung.

Tourenrenner Paripa von http://www.rad-spannerei.de/fahrraeder-paripa.php

eins der wenigen MTBs, von Veloheld und mit schicken Taschen von Fellowbags

elegante Schuhe, handgefertigt, auf Maß, die zum Anzug und zur Klickpedale passen

viele exzentrische Räder, das hier kam aus Estland

ein TROICA-Rad

Für H., die MTB-Classic-Ausstellung

Das Rekordrad von Steve Abraham, ein umspektakuläres Rad, fast schon lieblos zusammengestellt und doch wurden im Jahr 2015 damit über 100.000 Kilometer absolviert

nochmal das Rad, mit STRAVA-Logo ;-)

Holzräder gab es auch in verschiedenen Varianten

Räder für die Anforderungen nach der Apokalypse, 200 kg Tragfähigkeit, Allradantrieb, dicke Reifen, Details unter  www.anywhere.berlin

volle Fahrradparkplätze

Sonntag, 28. Februar 2016

Zum Seminar nach Storkow und zurück

Im vergangenen Jahr habe ich aus einem vergleichbaren Anlass eine ähnliche Radtour gemacht, sogar das Wetter war sehr ähnlich. In diesem Jahr ist das AWOL im Dienst, die Wechselsachen landen nicht mehr im Rucksack, sondern in der Fronttasche von parsleybags.
Nervig sind nur wieder rücksichtslose einige Autofahrer, die zu wenig Seitenabstand einhalten oder mit einer nicht freigekratzten Scheibe die 500 Meter bis zum Bäcker fahrend zurücklegen müssen und dann unsicher hinter mir herfahren...


Einfache Navigation

irgendwo zwischen Rüdersdorf und Grünheide, hier ist der Weg noch gefroren und angenehm zu fahren

Dank der breiteren Reifen sind solche Wege kein Problem für ein AWOL.

Am Oder-Spree-Kanal

Erstmal Frühstück? Kurz vor Storkow gegen 08:30 Uhr


#velohonig in Rieplos auf dem Rückweg, ein Glas davon steht jetzt in der Küche